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Online-Shop · Digitale Produkte

Digitale Produkte verkaufen: bezahlt, geliefert, ohne Handarbeit.

E-Books, Vorlagen, Planungsdateien, Software-Lizenzen, Webinar-Tickets oder der Zugang zu einem Online-Kurs: Digitale Produkte haben kein Lager und keinen Versand – aber eigene Regeln bei Auslieferung, Widerruf und Umsatzsteuer. Wir bauen Shops, die nach der Zahlung sofort und sicher ausliefern.

Wir betreiben selbst eine Lernplattform mit Kursen, Klausuren und Zertifikaten auf WordPress.

Typische Hürden

Was beim Verkauf digitaler Produkte schiefgeht

01

Auslieferung von Hand

Bezahlt wird nachts, die Datei verschickt jemand am nächsten Morgen per E-Mail. Das kostet Zeit und Vertrauen.

02

Links machen die Runde

Ein Download-Link ohne Begrenzung wird weitergegeben. Aus einem Verkauf werden zwanzig Nutzer.

03

Widerruf nach dem Download

Ohne den richtigen Ablauf in der Kasse kann eine Kundin die Datei laden und trotzdem widerrufen.

04

Kurs und Shop passen nicht zusammen

Bezahlt wird im Shop, der Kurs liegt woanders – und der Zugang wird von Hand freigeschaltet.

Was Ihr Shop können muss

Funktionen für digitale Produkte

Sofort ausliefern

Nach der Zahlung bekommt die Kundschaft automatisch, was sie gekauft hat.

  • Download im Kundenkonto und per E-Mail
  • Lizenzschlüssel automatisch zuteilen
  • Rechnung sofort als PDF

Dateien schützen

Gekaufte Dateien bleiben bei denen, die bezahlt haben.

  • Download-Links mit Ablaufdatum
  • Begrenzte Zahl an Downloads
  • Dateien außerhalb des öffentlichen Bereichs

Kurse und Mitgliedschaften

Shop und Lernbereich als ein System.

  • Kurszugang nach Zahlung freigeschaltet
  • Mitgliedschaften und Abos
  • Webinar-Tickets mit Zugangslink

Kasse für digitale Ware

Die Kasse fragt, was das Gesetz verlangt – nicht mehr.

  • Zustimmung zum sofortigen Beginn
  • Bestätigung per E-Mail
  • Keine Lieferadresse nötig

Pflichten

Widerruf und Umsatzsteuer bei digitalen Inhalten

Auch bei digitalen Inhalten haben Verbraucher ein Widerrufsrecht. Es erlischt erst, wenn die Kundin ausdrücklich zustimmt, dass die Lieferung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, bestätigt, dass sie damit ihr Widerrufsrecht verliert, und diese Bestätigung auf einem dauerhaften Datenträger erhält – meist in der Bestellmail. Fehlt einer dieser Schritte, bleibt das Widerrufsrecht bestehen. Wir bauen die Kasse so, dass alle Schritte stattfinden; der Widerrufsbutton gehört trotzdem dazu.

Verkaufen Sie digitale Leistungen an Privatkunden im EU-Ausland, kann ab einer bestimmten Umsatzhöhe die Umsatzsteuer des Landes der Kundin fällig werden, gemeldet über das zentrale OSS-Verfahren. Der Shop kann die Sätze je Land berechnen; ob und ab wann das für Sie gilt, klärt Ihre Steuerberatung.

Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Für Online-Kurse kommen je nach Inhalt weitere Fragen dazu, etwa ob ein Kurs mit Betreuung und Lernkontrolle zulassungspflichtig ist – das klären wir vor dem Start mit Ihnen.

So gehen wir vor

Vom fertigen Produkt zum automatischen Verkauf

  1. Schritt 1

    Produkt und Zielgruppe

    Was verkaufen Sie, einmalig oder im Abo, an Privat- oder Geschäftskunden? Daraus ergeben sich Kasse, Steuer und Auslieferung.

  2. Schritt 2

    Auslieferung festlegen

    Download, Lizenz, Kurszugang oder Ticket: Wir richten ein, was nach der Zahlung automatisch passiert.

  3. Schritt 3

    Shop und Lernbereich

    Verkaufsseite, Kasse mit Widerrufsablauf, Kundenkonto und – bei Kursen – die Lernplattform dahinter.

  4. Schritt 4

    Testkauf und Start

    Wir kaufen jedes Produkt einmal zur Probe und prüfen Mail, Download und Zugang. Dann geht der Shop live.

Häufige Fragen

Was Betriebe uns vorher fragen

Kann ich Online-Kurse direkt im Shop verkaufen?

Ja. Der Kurs wird als Produkt verkauft, nach der Zahlung wird der Zugang zur Lernplattform freigeschaltet. Für umfangreiche Akademien mit Prüfungen und Zertifikaten lohnt sich eine eigene Lernplattform, die wir ebenfalls bauen.

Wie verhindere ich, dass Dateien weitergegeben werden?

Ganz verhindern lässt es sich nicht. Begrenzte und ablaufende Download-Links, Dateien außerhalb des öffentlichen Bereichs und personalisierte Dateien machen das Weitergeben aber deutlich unattraktiver.

Kann ich Abos und Mitgliedschaften verkaufen?

Ja. Wiederkehrende Zahlungen laufen über einen Zahlungsanbieter wie Stripe oder PayPal, der Zugang endet automatisch, wenn das Abo gekündigt ist.

Muss ich bei digitalen Produkten eine Rechnung schreiben?

Ja, wie bei jedem Verkauf. Der Shop erzeugt die Rechnung automatisch mit der Bestellung; welche Angaben darauf gehören, klärt Ihre Steuerberatung.

Was kostet ein Online-Shop?

Das hängt vom Umfang ab: Zahl der Produkte und Varianten, Zahlarten, Versandregeln, Schnittstellen. Nach dem Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Umfang, Preis und Termin. Wir rechnen fair und offen: Laufende Kosten wie Gebühren des Zahlungsanbieters, Server und Erweiterungen nennen wir vorher, damit nichts überrascht.

Was möchten Sie digital verkaufen?

Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Produkt. Wir melden uns in der Regel am selben Werktag.

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